Grund und Boden


Landwirtschaftlicher Nutzgrund


Alleine durch die Tatsache das du auf dieser Welt in ein geografisches Gebiet geboren wurdest, in dem du jetzt lebst, wie dieser Mensch auf diesem Foto, solltest du Anspruch und Mitsprache über diesen Grund und Boden in deinem Lebensgebiet haben. Aus dieser Sichtweise heraus erhält jedes Gemeinschaftsmitglied (Gemeindebürger) jährlich, zu gleich großen Teilen vorerst nur symbolischen Grund und Bodenanteile in seiner Gemeinde über deren Verwendung er mitbestimmen kann.  Er kann ihn selber Nutzen oder einem anderen Gemeindebürger zur Nutzung frei geben.  Was er jedoch nicht kann, ist ihn veräußern. Er bleibt sein Leben lang in seinem Besitz, sofern er nicht den Ort oder Bezirk wechselt.


Attnang-Puchheim


In unserem Fall ist es Attnang-Puchheim mit einer Gesamtfläche von 12,32 km² und 8.756 Menschen

 

Davon sind 38,7% Waldfläche,  36,3% Landw. Nutzfläche und 25% Privat genutzte Flächen.

 


Kapitalopfer


Grund und Boden ist vor langer Zeit ein Opfer des Kapitals geworden.

Daher sollten wir Grund und Boden wieder einer Rückführung unterziehen, mit dem Ziel regional Ansässige Menschen zu ernähren.

Er gehört geschützt vor Investoren, den sie behandeln Grund und Boden wie eine auf der Intensivstation liegende Person, die Geld bringt. Den ihr werden mit genehmigten, als derzeit unbedenklich eingestuften chemischen Dosen, Injektionen mit verschiedenartigen High-Tech-Geräten verabreicht, (in der Landwirtschaft vom Landwirt) nur um einen todgeweihten am Leben zu erhalten. Investoren haben keinen Bezug zum Boden, sie sehen ihre Aufgabe nicht in der Ernährung der Menschen, vielmehr lassen sie ihn oft brach liegen, nur weil es derzeit wirtschaftlich nicht rentabel erscheint. Sie Hinterlassen den dort lebenden Menschen manipulierte, ausgelaugte und auf Jahre hin Tote Erde. Erde die sie eigentlich ernähren sollte.  

Wir wollen Ansätze liefern, die den Menschen alleine durch ihre Geburt, ein Recht auf Grund und Boden zuerkennen sollen, den nur er, stellt die Überlebensfähigkeit der dort lebenden Menschen sicher, genauso wie Luft und Wasser  (nicht die Wirtschaft oder der Supermarkt wie viele glauben). Wir sehen eine Grund und Boden Rückgewinnung an die Gemeinschaft als eine Bringschuld, dem Menschen gegenüber .

Daher stellen sich uns folgende Fragen: 

Wie kommen wir zu eigenen Grund und Boden Rechten? 

Wie gestalten wir die Rückführung von der Kapitalzecke zu den Menschen.

Wie können wir in Zukunft den regional ansässigen Menschen die Nutzungsrechte sichern?

Wie schützen wir Grund und Boden, um deren Übernutzung und Unternutzung zu verhindern?

Wie bestimmen wir, wie wir die Kontrolle über die regionalen Ressourcen handhaben?

 

Das Grund und Bodenrecht gehört in die Hände der regional ansässigen Menschen, sie alleine sollen entscheiden können über deren Zugang, Nutzung, Entnahme, und Veräußerung.

 


Wie kommen wir zu Grund und Boden Rechten? 


So wie auf diesem Foto auf keinem Fall.

 

In diesen Gesellschaftsstrukturen nur durch Aneignung!

Da wir noch nichts besitzen, geben wir uns vorerst den Anspruch auf Grund und Boden nur virtuell. Die Fläche einer Gemeinde wird zu gleichen Teilen jährlich auf alle Gemeindebürger aufgeteilt.

Durch die Nutzung von Realen Pachtgründen und Auftragsanbau bei Landwirten und den daraus gewonnenen Erträgen wird Scheibchenweise, Real, Grund und Boden für die Gemeindebürger gekauft. Dabei ist nicht der Besitz von diesem Grund und Boden vorrangig, sondern, es  gilt die Fremdkosten zu beseitigen, sie sind es die eine Gemeinschaft belasten. Gehört den Gemeindebürgern eine Landwirtschaftliche Agrarfläche, und sie besitzen auch das selbst gewonnene Saatgut, und die dazugehörenden Bearbeitungsmaschinen, reduzieren sich die Kosten zur Warenherstellung um ein vielfaches und am Ende dieses Prozesses, steht ein Grundnahrungsmittel zB. Brot, das allen Gemeindebürgern kostenlos zur Verfügung steht. (Geschlossener Kreislauf)

 

Regional ansässige Menschen sollen selbst bestimmen können, wer die Kontrolle über ihren Grund und Boden hat. Dieser Vorgang ist wichtig um im Vorfeld, eine Rechtsbasis zu schaffen die jedem ein Recht auf Grund und Boden zuerkennt.  Dieses Recht sichert ihm die Kontrolle über die ihm zuerkannte Fläche, die ihm auch Nahrung und Unterkunft garantiert.

 

Warum das Ganze?

Weil ein zu großer  Ausverkauf von Grund und Boden an Spekulanten, und deren Arbeitssklaven, jetzt schon läuft, deren Ziel, nicht die Versorgung von ansässigen Menschen ist, sondern die Ausbeute des Bodens. Sie hinterlassen meist Böden für die Intensivstation, die Jahre brauchen um sich von den folgen dieser Kapitalzecke erholen zu können. 

 

Grund und Boden gehört unter der Kontrolle der ansässigen Menschen, er ist Grundlage für die Überlebensfähigkeit der Menschen genau so wie Wasser.  

Wie können wir in Zukunft den regional ansässigen Menschen die Nutzungsrechte für Grund und Boden sichern?

Wie schützen wir Grund und Boden, um deren Übernutzung und Unternutzung zu verhindern?

Wie bestimmen wir, wer die Kontrolle über die regionalen Ressourcen hat?

Als Grundlage und in Anlehnung an Elinore Ostroms Werk "die Verfassung der Allmende" und natürlich auch unter Berücksichtigung der Erklärungen von Silke Helfrich zu den Commons, werden wir Grund und Bodenkonzepte erarbeiten, die für die meisten eine befriedigende Lösungen bieten werden.

 

Werde ein Teil dieser Ausarbeitungen und kontaktiere uns mit Betreff:  "Grund und Boden"