Gemeinschaftskodex


Der FMFA KODEX ist eine Regelwerk innerhalb der Gemeinschaft.
Er soll eine Mindestregelung zwischen den Menschen der Region und deren
Gemeinschaftsstrukturen darstellen.
Die Gemeinschaft handelt ausschließlich im Sinne einer Allmenden Gemeinschaft, deren gemeinsame Basis, die Regionale Verwaltung und Nutzung gemeinsamer Ressourcen, samt seinem Geistigen Reichtum beinhaltet.
Jegliche nicht Einhaltung wird durch die Menschen in der Region geahndet.
Sie sind oberstes willensbildendes Organ der Gemeinschaft.

  1. Jedes Mitglied stellt seine Tätigkeit frei und Ehrenamtlich zur Verfügung, und handelt nach
    moralisch vertretbaren und ehrlich gemeinten Grundsätzen, die auch der Handschlagqualität wieder zu leben verhelfen soll.
  2. Sollte sich eine Kodexänderung später als Nachteilig gegenüber der Gemeinschaft und deren
    Menschen herausstellen, so hat der/die Verantwortung zu tragen, der/die diesen
    Änderungsvorschlag eingebracht hat.
  3. Wirtschaftliche und auf Menschen bezogene Hierarchiestrukturen werden nicht geduldet
  4. Wissen ist ein Allgemeingut, egal in welcher Form, jegliche Beschränkung ist unerwünscht.
  5. Alles Handeln erfolgt unter Wahrung der Menschenrechte und des Gemeinschaftskodex.
  6. Im persönlichen Austausch soll die Bevorzugung des Wortes „Mensch“ gegenüber
    „Person“ verwendet werden.
  7. Das Wort „Sozial“ sollte nicht mehr im Zusammenhang mit Geld verwendet werden.
    Geld hat nichts Soziales. Wir sehen jeglichen sozialen Geldfluss als eine Bringschuld.
  8. Alle Tätigkeiten, innerhalb der Gemeinschaft, dienen dem Gemeinwohl und der
    Reichtumsbildung. Persönliche Bereicherung ist unerwünscht und wird von den Mitgliedern geahndet.
  9. Alle Projekte, Produkte, und Handlungen haben einer Verträglichkeitsprüfung zu folgen.
    Dabei ist jene Prioritätenreihung anzuwenden: Natur, Mensch, Notwendigkeit, Bedürfnisse.
  10. Alle Waren sollen möglichst nahe an eine interne Kreislaufwirtschaft herankommen. Also
    von der Ressource/Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt sollte alles im Idealfall
    von der Gemeinschaft selbst hergestellt werden. Ein Kreislauf ist daher zu 100% geschlossen, wenn er
    keine externen Ressourcen und Menschen benötigt. Siehe geschlossener Kreislauf.
    a.) Waren sollen eine entsprechende Wertschätzung erhalten, in Bezug auf Herstellung,
         Arbeit, und Rohstoffgewinnung. Dies sollte geschehen in Form von Sorgfalt, Zeit, und
         im Prozessverlauf.                                                                                                                                        b.) Alle Waren werden mit einem Bonus weitergegeben, wenn ein Mitglied zu Fuß oder mit dem  Rad kommt, oder er keine Verpackung benötigt.
  11. Herstellung
    In der Herstellung sollen Maximierungsoptionen vermieden werden, die über die Notwendigkeit und Sicherstellung der Regional benötigten Waren, und Ressourcen hinausgehen.
         a.) Daher keine Normierung und Maximierung bei der Lebensmittelproduktion.
         b.) Bevorzugung von Waren, Projekten und Dienstleistungen bei denen möglichst wenig
               Ressourcen zugekauft werden müssen. 
               b.1  eine hohe Lebensdauer aufweisen 
                 b.2 möglichst Naturnahe Rohstoffe beinhalten.
          c.) kürzeste Transportwege haben.
     12. Verpackungen
           Verpackungen sollten möglichst Naturnahe Rohstoffe beinhalten und mit möglichst  
           hohen Anteil an Naturnaher Energie hergestellt sein.
           a.) Steigender Verzicht auf Verpackung und Einwegbehältern
           b.) Alle Gemeinschaftswaren ohne Verpackung, werden mit Vorteilen weitergegeben.
      13. Zahlungsverkehr
            a.) Sämtlicher Zahlungsverkehr nach außen erfolgt über ein einziges Bankkonto.
            b.) Innerhalb der Gemeinschaft erfolgt jede Zahlung in Bar (ohne Banken).
            c.) Sämtlicher Geldverkehr dient zur Reichtumsbildung der Gesamt-Mitglieder
            d.) Alle Einnahmen und Ausgaben werden über den Vorstand verwaltet.
            e.) Zinsen, sowie jegliche Bankgeschäfte durch Finanzdienstleister sind unerwünscht.

Dies sind Richtwerte die in der Gemeinschaft von jedem selbst verfolgt werden sollten.
Sie sollen die Entwicklung einer Handschlagqualität  fördern.

Handschlagqualität ist für uns eine Wiederkehr der Selbstverantwortung, sie gibt uns Menschen vertrauen und Sinn. Gleichzeitig transportiert sie aber auch Wertschätzung für sein Gegenüber.

Bei diesem Prozess tritt jeder einzelne, als Mensch wieder in den Vordergrund, und nicht die Person als Person, so wie derzeit in unseren Gesellschaftsstrukturen, mit ihren unüberschaubaren Rechtsstrukturen die nur Personen kennt.